Ogis Arbeiten zeichnen sich durch ihre erzählerische Kraft und emotionale Tiefe aus. Ihre Kreation Secret Tryst für Fragrance Du Bois zeigt ihr Talent für komplexe Kompositionen, in denen Bergamotte, Safran, Jasmin und Weihrauch in einer harmonischen, holzigen Struktur verschmelzen. Der Duft verdeutlicht ihre Fähigkeit, unterschiedliche Facetten von Inhaltsstoffen herauszuarbeiten und gleichzeitig eine ausgewogene Gesamtkomposition zu schaffen.
Mit Sirène, ebenfalls für Fragrance Du Bois, entwickelte sie einen Duft, der erstmals von Weiblichkeit inspiriert ist, dabei aber bewusst neue Wege geht. Die Kombination aus Kirsche, Pfeffer, Oud und Weihrauch verbindet Elemente japanischer Mythologie mit moderner Parfümerie und stellt klassische Vorstellungen von femininen Düften infrage.
Auch ihre Arbeit für Ojar zeigt ihre interkulturelle Kreativität. Routes Nomades vereint Einflüsse der japanischen Kōdō-Zeremonie mit omanischen Weihrauchritualen und kombiniert Noten wie Zypresse, Ingwer, Kardamom und Leder. Dieser kulturelle Dialog ist zu einem zentralen Merkmal ihrer Arbeit geworden und ermöglicht es ihr, Düfte zu schaffen, die unterschiedliche Traditionen miteinander verbinden.
Besonders bemerkenswert ist ihre Fähigkeit, persönliche Erinnerungen – etwa den Duft von Tatami-Matten – in moderne Duftkompositionen zu übersetzen. Diese Verbindung von Emotion, Technik und kulturellem Austausch verleiht ihren Kreationen eine einzigartige Tiefe und Wiedererkennbarkeit.