Seinen Durchbruch feierte Buxton mit der Entwicklung des ersten Duftes für Comme des Garçons. Diese Kreation setzte neue Maßstäbe und trug dazu bei, avantgardistische Parfümerie einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Sie zeigte eindrucksvoll, dass innovative Konzepte und kommerzieller Erfolg sich nicht ausschließen müssen.
Im Laufe seiner Karriere arbeitete Buxton mit renommierten Marken wie Givenchy, Versace und Cartier zusammen, aber auch mit kreativen Nischenhäusern. Für 27 87 Perfumes entwickelte er Elixir de Bombe, einen ungewöhnlichen Duft, der würzige, fruchtige und gourmandige Noten miteinander verbindet. In Flâneur zeigt sich seine Fähigkeit, grüne, elegante Kompositionen zu kreieren, die urbane Lebensgefühle widerspiegeln.
Sein technisches Können gilt als außergewöhnlich – er ist in der Lage, komplexe Duftformeln präzise im Kopf zu entwickeln. Gleichzeitig legt er großen Wert auf hochwertige, charakterstarke Rohstoffe wie Osmanthus oder Holunderblüte. Konventionelle Kategorien, insbesondere geschlechtsspezifische Einteilungen von Düften, lehnt er ab und setzt stattdessen auf kreative Freiheit.
Heute prägt Mark Buxton die Duftwelt weiterhin durch seine eigene Marke, durch Kooperationen sowie als Mitbegründer der Pariser Nischenparfümerie-Boutique Nose. Sein Einfluss zeigt sich nicht nur in seinen Kreationen, sondern vor allem in seiner Haltung: Parfümerie kann zugleich künstlerisch kompromisslos und emotional zugänglich sein.