Seinen größten Einfluss übte Huclier 1996 mit AMen* für Mugler aus, einem Duft, der als Meilenstein der Parfümerie gilt. Mit seiner Kombination aus Karamell, Kaffee und Patchouli führte er Gourmand-Noten in die maskuline Duftwelt ein und begründete damit eine neue Kategorie, die später von vielen Marken aufgegriffen wurde.
Sein Portfolio umfasst Arbeiten für große Designerhäuser wie Gucci, Nina Ricci, Davidoff und Azzaro und zeigt seine Fähigkeit, unterschiedliche Markenidentitäten zu interpretieren und gleichzeitig seine eigene Handschrift beizubehalten. Düfte wie Gucci Guilty Pour Homme, Ricci Ricci von Nina Ricci oder Davidoff Horizon verdeutlichen diese Vielseitigkeit.
Seit 2014 arbeitet er mit der australischen Nischenmarke Map of the Heart zusammen, was ihm zusätzlichen kreativen Spielraum eröffnet hat. Daraus entstanden mehrfach ausgezeichnete Düfte, in denen er unter anderem australisches Sandelholz und innovative Moleküle wie Akigalawood einsetzt. Auch seine Arbeit an Sónar für 27 87 zeigt seine moderne Herangehensweise, indem er metallische Holznoten mit Tuberose und einem ungewöhnlichen Bier-Akkord kombiniert.
Hucliers Fokus auf Nachhaltigkeit, etwa durch den Einsatz upgecycelter Inhaltsstoffe, unterstreicht seine zukunftsorientierte Haltung zur Parfümerie. Seine Vorliebe für warme, einhüllende Materialien wie Vanille-Absolue, Tonkabohne und Patchouli prägt viele seiner Kreationen und verleiht ihnen eine charakteristische Tiefe. Mit über 80 entwickelten Düften und seiner fortlaufenden Tätigkeit als Senior-Parfümeur bei Givaudan bleibt sein Einfluss auf die zeitgenössische Parfümerie konstant und prägend.