Im Zentrum von Monets kreativer Arbeit steht die Übersetzung von Emotionen, Erinnerungen und Erlebnissen in Duftkompositionen. Sie beginnt oft mit ungewöhnlichen Kombinationen von Rohstoffen und entwickelt daraus strukturierte, harmonische Kreationen. Dieser Ansatz zeigt sich besonders in ihrer Arbeit für Maison Noir, für die sie die Düfte Alter Ego 786, Bohemia 265, Vertigo 236 und Volantis 685 entwickelte.
Zu ihren bevorzugten Inhaltsstoffen zählen Moschus, Zedernholz, Rose, Vetiver und Bergamotte. Diese verbindet sie zu Kompositionen, die von frischen Zitrusnoten bis hin zu opulenten orientalischen Akkorden reichen. Besonders fasziniert ist sie von Patchouli, das sie als „magischen“ Rohstoff mit großer Ausdruckskraft beschreibt. Häufig integriert sie auch gourmandige Facetten sowie saubere Moschusnoten, die an frisch gewaschene Wäsche erinnern.
Reisen sind eine wichtige Inspirationsquelle für Monet. Vor allem Länder wie Indien, mit ihren intensiven Farben und Düften, prägen ihre kreative Arbeit. Diese Eindrücke spiegeln sich in Kompositionen wider, die Kulturen, Orte und Emotionen einfangen. Durch die Verbindung von technischer Expertise und erzählerischer Tiefe schafft sie Düfte, die sowohl kommerziell erfolgreich als auch künstlerisch anspruchsvoll sind – und etabliert sich damit als eine bedeutende Stimme der modernen Parfümerie.